Wandern und Radwandern in Hessen und Odenwald
Waldnerturm und Steinerner Gaul:Hemsbach - Waldnerturm
(Vierritter-Turm) - Steinerner Gaul (Stennen Ros) - Kreuzwald -
Hemsbach Wegedaten:
Start / Ende: Bahnhof in Hemsbach
(Bergstraße) Wanderzeit: 2:45 Stunden / Länge: 11,1 km Tiefster Punkt: 103 m / Höchster Punkt: 346 m Summe Steigungen/Gefälle: je 283 m Anspruch: einfach
Die Wanderung startet am Bahnhof von Hemsbach.
Wir gehen geradeaus in die Bachgasse und folgen der Markierung
"gelber Punkt". Nach einer Links- und Rechtskurve geht es an
der katholischen Kirche vorbei. Wir überqueren die Landstraße
und gehen geradeaus den Mühlweg hinauf. An der Straßengabelung
halten wir uns rechts und laufen in den Oberen Zeilbergweg
hinein. Kurz darauf führt links ein Fußweg ab, der uns nun am
Hemsbach entlangführt. Es geht über den Wanderparkplatz
"Mühlweg"; an der Weggabelung halten wir uns links.
Links ist bald der Jüdische Friedhof zu sehen, der im Jahre
1674 angelegt wurde. Er diente als Verbandsfriedhof für die
umliegenden Orte und und besteht aus mehr als 1000 Grabsteinen.
Die letzte Bestattung wurde 1940 vorgenommen. An der Kreuzung
mit einer Schutzhütte folgen wir dem Teufelslochweg. In Kurven
wandern wir langsam den Berg hinauf und sehen bald auf einer
Anhöhe den Waldnerturm. Es geht geradeaus an einer Abzweigung
vorbei und wenden uns einige Meter weiter nach links Richtung
"Juhöhe". Die Markierung "roter Balken" ist nun das Wegzeichen,
das uns auch gleich zum Waldnerturm führt (0:45). Der Waldnerturm wird wegen seiner vier Büsten an den Ecken .....
Wir wenden uns nach der Schranke nach rechts auf den
asphaltierten Weg und biegen einige Meter weiter gleich
wieder links ab. Am Parkplatz "Schaumesklingel" geht es
geradeaus in den Pfalzgrafenbuschweg. An einer Weggabel
bleiben wir auf dem Schotterweg und laufen den Postwiesenweg
hinauf; an der darauffolgenden Abzweigung halten wir uns
rechts. Bald führt links ein schmaler Weg zum "Steinernen
Gaul" ab. Steinerner Gaul Wir gehen auf den Fahrweg zurück. An der Abzweigung kurz darauf folgen wir geradeaus der Markierung "weißes Dreieck" und gelangen zur Wallfahrtsstätte am Kreuzberg (1:30).
Wallfahrtsstätte Kreuzberg Hierbei handelt es sich um eine frühere heidnische Kultstätte. Lorscher Mönche errichteten hier 1350 eine Kapelle, die jedoch mehrfach zerstört und wiederaufgebaut wurde. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Wallfahrtsstätte am Kreuzberg von einer Einsiedelei betreut; diese wurde jedoch 1808 verlassen und zusammen mit der Kapelle abgerissen. Heutzutage stehen hier vierzehn gußeiserne Stationsbilder, die den Leidensweg Jesu darstellen, und ein Altarkreuz. Jährlich am Pfingstmontag findet hier eine Prozession statt, bei der die Heilige Messe unter freiem Himmel gefeiert wird. Hier wenden wir uns rechts und folgen weiterhin dem weißen Dreieck. Der Weg führt nun abwärts Richtung Laudenbach. Nach einer Schranke biegen wir rechts ab und kommen an der Alfred-Nogler-Hütte vorbei; rechts ist Ober-Laudenbach zu sehen. An der darauffolgenden Kreuzung verlassen wir den Fahrweg und gehen den schmalen Pfad in Serpentinen abwärts. Es geht nach rechts auf den asphaltierten Weg; vor der Brücke biegen wir links ab und folgen nun dem "blauen B". Bei der Gabelung geht es links weiter. Der Weg führt nun durch die Weinberge mit Blick auf die Rheinebene.
An einem Hochsitz geht es rechts hinunter und nach den Stufen wenden wir uns nach links und folgen dem Weg. Kurz darauf biegen wir erneut links ab. Nach dem Überqueren eines Baches laufen wir links auf den asphaltierten Weg. Bei einer Wegkreuzung geht es geradeaus und kurz darauf rechts hinab. Bald darauf erreichen wir die ersten Häuser von Hemsbach. Wir laufen die Straße entlang, biegen an deren Ende nach links ab und überqueren die Straße an der Ampel. Nun folgen wir wieder dem Wegzeichen "gelber Punkt" durch die Bachgasse und erreichen schließlich den Bahnhof, an dem diese Wanderung endet (2:45). Anfahrt / AbfahrtMit öffentlichen Verkehrsmitteln: Hemsbach liegt an der Bahnstrecke von Mannheim/Heidelberg nach Darmstadt. Mit dem Auto: A5 Heidelberg Richtung Darmstadt / Anschlußstelle Hemsbach. Am Bahnhof sind Parkplätze vorhanden. WanderkartenFreizeitkarte 1:20.000 - Blatt 8:
Bergstraße-Weschnitztal Freizeitkarte 1:50.000 - Blatt F 513 Mannheim /
Heidelberg |
Siegfriedsbrunnen, Olfener Bild und Rotes Wasser Grasellenbach
- Siegfriedsbrunnen - Olfener Bild - Rotes Wasser -
Affolterbacher Höhe - Affolterbach - ehemalige Burg Waldau -
Wahlen - Grasellenbach Start / Ende: Parkplatz "Nibelungenhalle" in Grasellenbach Wanderzeit: 3:15 Stunden Länge: 12,9 km Tiefster Punkt: 358 m / Höchster Punkt: 501 m Summe Steigungen/Gefälle: je 239 m Anspruch: einfach Die Wanderung beginnt am Parkplatz der Nibelungenhalle in Grasellenbach. Wir gehen links die Straße
hinunter, nach dem Überqueren des Baches links in die
Siegfriedstraße und folgen der Markierung "rotes Kreuz". Es
geht geradeaus auf den Schotterweg Richtung
"Siegfriedsbrunnen", an der Wegkreuzung geradeaus in den Wald
hinein und nach der Biegung rechts auf den Waldpfad. Wir queren
zwei Waldwege. Unterwegs begleiten uns Infotafeln über die
Nibelungen. Es geht an der Adam-Helm-Ruh vorbei und weiter
geradeaus auf den Forstweg. Kurz darauf verlassen wir den Weg
und folgen unserem Wegzeichen nach rechts auf den Waldpfad zum
Siegfriedsbrunnen (0:25).
Der Siegfriedsbrunnen bei Grasellenbach wurde
1844 "entdeckt". Siegfriedsbrunnen im Sinne der Nibelungensage
werden Brunnen im Odenwald genannt, an denen Siegfried von
Hagen von Tronje ermordet worden sein soll. Insgesamt vier
Brunnen im Odenwald und dem Kraichgau werden mit dem Geschehen
in Verbindung gebracht.
Wir gehen am Brunnen links weiter und gelangen wieder auf
den Forstweg. An der Weggabel kurz darauf laufen wir rechts
Richtung "Olfen". An einer Abzweigung geht es geradeaus
weiter und an der Weggabel links. Wir folgen nun der
Naturpark-Markierung 3. Bei der Wegspinne "Drei Eichen" geht
es halb rechts der Markierung Gü4 folgend. Bald darauf
erreichen wir das Olfener Bild (1:05).
Das Naturschutzgebiet Rotes Wasser ist ein im Odenwald seltenes Hochmoor, das geschützte Pflanzen wie Wollgras, Sonnentau und Moosbeere beherbergt. Nach dem Überqueren des Hochmoors wenden wir uns nach links und folgen dem lokalen Wegzeichen Af1. Bei einer Abzweigung geht es geradeaus hinauf. An einer größeren Wegspinne biegen wir im spitzen Winkel nach links ab, gehen weiter aufwärts und gelangen zur Wegspinne auf der Affolterbacher Höhe (2:00).
Wir biegen rechts ab und gehen links den Waldpfad mit der
Markierung Af1 Richtung "Affolterbach" hinunter. An der
Weggabel kurz vor dem ersten Haus geht es links zur Straße
hinunter. In Affolterbach laufen wir die Beerfeldener Straße
entlang und folgen nach einer Weile dem weißen Dreieck. Wir
überqueren die L3105 und gehen an der Kirche vorbei in die
Bahnstraße. Es geht rechts auf den Fußweg, der mit einem blauen
Keil markiert ist. Der Weg führt langsam das Ulfenbachtal
aufwärts. Nach einer Weile gibt es rechts die Möglichkeit, mit
der Markierung G2 einen Abstecher zur ehemaligen Burg Waldau zu
machen. Außer einer Infotafel über die Geschichte der Burg ist
allerdings nichts zu sehen (2:40).
Wir folgen weiter dem blauen Keil und erreichen Wahlen. Hier überqueren wir die Landstraße und wandern geradeaus in die Straße "Am Schmelzrain". Der Weg führt bald darauf am Waldrand entlang. In Grasellenbach wenden wir uns rechts in die Hammelbacher Straße und kurz darauf erneut rechts in die Siegfriedstraße. Wir gelangen wieder zur L3105, der wir nach links folgen. Einige Meter endet am Parkplatz "Nibelungenhalle" die Wanderung (3:15). Anfahrt / AbfahrtMit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bus 681 von Weinheim-Bahnhof nach Grasellenbach-Ort. Mit dem Auto: Auf der B460
(Siegfriedstraße) von Fürth/Odenwald Richtung
Erbach/Beerfelden. Rechts abbiegen auf die L3105 nach
Grasellenbach und kurz vor dem Ortsausgang links auf den
Parkplatz der Nibelungenhalle. |
