Aktuelles von und über die DMG
Gemeindegründung begonnen mit einem einzelnen Ei
Quelle: DMG Sinsheim L o m é / S i n s h e i m (tv). Mission in ärmeren Ländern erfordert nicht zwangsläufig viel Geld aus dem Westen. Man kann auch mit den einfachen Mitteln der Menschen vor Ort beginnen und eindrucksvolle Ergebnisse erzielen. Diese Überzeugung vertritt der Direktor der „World Mission Associates“, Glenn Schwartz (Lancaster, Pennsylvania). In der Dezember¬-Ausgabe des Magazins „Mission Frontiers“ schildert Schwartz, der früher selbst Missionar in Afrika war, ein eindrückliches Beispiel aus dem Togo. Ein dortiger Gemeindeverband hat mit Kreativität und viel Einsatz ein großes Evangelisations- und Gemeindegründungsprojekt organisiert und eigenständig finanziert: Diese afrikanischen Gemeinden wollten in einer bis dahin kaum mit dem Evangelium erreichten Region des Togo Menschen für Jesus gewinnen. Bei der Planung jedoch mussten sie feststellen, dass ihre Aktion wesentlich teurer würde, als gedacht: 100.000 Dollar wurden benötigt. Was sollten sie tun? Die Gemeindeleiter berieten. Einige meinten, dass dieser Betrag unmöglich sei. Ein anderer schlug vor, die einzelnen Gemeindeglieder aufzufordern, das zu geben, was ihnen möglich wäre: Wer ein Ei übrig habe, dürfe dieses spenden. Wer ein Huhn habe, könne dieses beisteuern. Wenn jemand eine Kuh entbehren könne, sei auch diese als Spende für die evangelistische Aktion erwünscht. So setzten die afrikanischen Christen in die Tat um, was Paulus in der Bibel (2. Korinther 8,12) beschreibt: „Wenn der gute Wille da ist, ist er willkommen mit dem, was jemand hat, nicht mit dem, was jemand nicht hat.“ Zur Überraschung vieler hatten sie am Ende mehr als 100.000 Dollar. So viel mehr, dass sie noch einen Kleinbus für den Transport kaufen konnten. Die missionarische Aktion begann. Es entstanden 33 neue Gemeinden in einer bis dahin weitgehend unerreichten Region Westafrikas. Ein großer Erfolg, ganz ohne Finanzhilfe aus dem Ausland.
Bild: Glenn Schwartz DMG Glenn Schwartz kommentiert die Hingabe und den Einsatz dieser
afrikanischen Christen: „Wer die kulturübergreifende
Gemeindegründung mit Mitteln aus dem Westen in solchen Gegenden
verteidigt, hat oft noch nicht verstanden, welche Kraft in der
Kreativität der Bevölkerung vor Ort und in ihren einfachen
Ressourcen steckt.“ Westliche Missionare kämen viel zu selten
auf den Gedanken, einen Missionseinsatz mit einem einzelnen Ei
zu beginnen. Dabei schafften Geldgeschenke von außen oft ungute
Abhängigkeiten, und sie bremsten das Engagement der Christen
vor Ort. In der Mission heute komme es deshalb besonders darauf
an, einheimische Christen zu motivieren, ihre eigenen
Fähigkeiten zu entdecken. Selbst durch scheinbar „arme“
Gemeinden könne Gott in großartiger Weise handeln. Sie
geistlich zu fördern, und herauszufordern, selbst aktiv zu
werden, sei das Gebot der Stunde, so Schwartz. Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) Theo Volland - Redaktion / Pressestelle Buchenauerhof 2, 74889 Sinsheim Tel. 07265-959130, Fax: -959109 Südasien: Ehemaliger Gangster unterstützt heute Aidswaisen
PRESSEMITTEILUNG DER DEUTSCHEN MISSIONSGEMEINSCHAFT (DMG)
Akhbar war Teil der Unterwelt seiner südasiatischen Millionenstadt. Er war verwickelte in Gewalt und Erpressung. Mit kriminellen Methoden, oft auch mit vorgehaltener Waffe, besorgte er sich viel Geld und gab es genauso schnell wieder für Drogen und Frauen aus. Eines Nachts allein in seiner Wohnung nahm er versehentlich eine Überdosis Morphium. Torkelnd fiel er auf seine Matratze und warf dabei eine brennende Kerze um. Die Wohnungseinrichtung fing Feuer. Er bekam schreckliche Angst und begann zu beten. Eine christliche Nachbarin rettete ihn aus den Flammen und brachte ihn mit dem Taxi ins Krankenhaus. Das Klinikpersonal pflegte ihn wieder gesund. Das war eigentlich eine Erhörung seines Stoßgebetes, doch Akhbar wollte von Gott nichts mehr wissen. Er führte weiter sein kriminelles Leben. Es bedurfte einer schweren Krankheit, Diagnose "HIV-positiv", um Akhbar mehr ins Nachdenken zu bringen. Man lieferte ihn in eine mit der DMG verbundene Klinik ein. Sein Leben hing am seidenen Faden. Die Mitarbeiter behandelten ihn mit besonderer Liebe und Fürsorge. Und sie erzählten ihm von Jesus. Wider Erwarten erholte er sich und nahm an einem Entzugsprogramm teil. Hier entschied er sich eines Tages für Jesus. Er kam frei von den Drogen und wieder zu Kräften. Als Christ möchte sich Akhbar künftig mit aller Kraft für Süchtige und Aidskranke einsetzen. Er hat sich besonders eines Waisenjungen angenommen, der seine Eltern durch Aids verloren hat. Wenn er den kleinen Jungen in seinen Armen wiegt, sind sie ein wunderschönes Bild dafür, welches Mitgefühl Gott mit Aidskranken und -waisen hat. Bitte beten Sie für Akhbar, für die Freuden und Herausforderungen in seinem neuen Glauben. Die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) hat mehr als 300 Missionare in 76 Ländern weltweit, etwa 20 davon arbeiten in den Ländern Südasiens. PRESSEMITTEILUNG DER DEUTSCHEN MISSIONSGEMEINSCHAFT (DMG)
"Die Kirchen im Iran verzeichnen ein "spektakuläres Wachstum" SAT-7 PARS: Christliche Fernsehprogramme in Persisch kommen an. T e h e r a n / S i n s h e i m (tv). Die christlichen Gemeinden im Iran verzeichnen ein "spektakuläres Wachstum". Auf diese Entwicklung machte der persische christliche Fernsehsender "SAT-7 PARS" in seiner Homepage (www.sat7.org) aufmerksam. Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielten die modernen Medien wie Satellitenfernsehen und Internet. Auch das Fernsehprogramm von SAT-7 PARS, das seit dem 18. Dezember 2006 ausgestrahlt wird, trage zu diesem Wachstum bei. Es stärke die iranischen Christen und ihre Gemeinden. Das persische Fernsehprogramm richtet sich an etwa 175.000 Christen im Iran, dessen Nachbarländern und Europa. Es werde überwiegend positiv aufgenommen, wie zahlreiche Briefe und Anrufe von Zuschauern belegten. Selbst in abgelegenen Dörfern sind die Programme zu empfangen und werden mit Interesse geschaut, so SAT-7 PARS. Eine 23-jährige Frau aus Teheran habe bei der Redaktion angerufen, um mitzuteilen, wie sehr ihr die christlichen Sendungen gefallen. Sie sagte: "Als junge Menschen stehen wir vor so vielen Entscheidungen, die wichtig sind für unser ganzes Leben. Ihr Programm hilft uns, die richtige Wahl zu treffen. Ich bin kein Christ, aber ich übertrage gerne die Ratschläge Ihrer Sendung auf mein Leben, selbst wenn sie aus der Bibel stammen. SAT-7 PARS ist ein Fernsehsender von persischen Christen für persische Christen, der über Satellit im Orient und in Europa zu empfangen ist. Es ist eine Partnerorganisation der Deutschen Missionsgemeinschaft (DMG / Sinsheim), welche die Arbeit des Senders ideell und finanziell unterstützt. |
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PRESSEMITTEILUNGen DER DEUTSCHEN
MISSIONSGEMEINSCHAFT (DMG) Die revidierte Somali-Bibel geht in DruckN a i r o b i / S i n s h e i m (tv). Martin Seidl-Schulz lebt und arbeitet als Missionar der Deutschen Missionsgemeinschaft (www.DMGint.de) in Kenia. Aufgrund einer akuten Notlage kamen er und sein Team zu der Aufgabe, die revidierte Fassung der Somali-Bibel zu erstellen. Der Text der Bibel ist inzwischen fertig, sie geht demnächst in Druck. Hier ein Bericht von Martin Seidl-Schulz: Viele melden sich und bitten um Bibeln ..."Oh Herr! Was jetzt?" Kollegen unseres Partnerwerkes SIM hatten mehr als zehn Jahre in die neue Bibelübersetzung in der Somali-Sprache investiert. Doch ein Spion hatte sich in ihr Team eingeschlichen und wahrscheinlich Fehler in ihr Manuskript eingebaut. Nun war er spurlos verschwunden! Für zwei Wochen wollte er seine Familie in Mogadischu besuchen, dort hat er sich abgesetzt. Es tat weh! Er hatte ein perfides Spiel gespielt. Zuerst gab er sich als Christ aus und schmeichelte sich ein. Dann arbeitete er mit unseren Kollegen eifrig an der Bibelübersetzung, und fiel ihnen dabei auf schlimmste Weise in den Rücken. Die alte Bibel in Somali war seit Jahren vergriffen. Bis heute warten viele Menschen am Horn von Afrika auf die revidierte Neuauflage. Tausende Somalis hören jeden Abend heimlich den christlichen Radiosender "Codka Nolosha Cusub" (Stimme des Neuen Lebens). Viele melden sich und bitten um Bibeln. Wir konnten doch für die dringend benötigte Neuauflage kein verfälschtes Manuskript verwenden. Es war eine harte Entscheidung: Alles verwerfen und mit der Revision der Somali-Bibel neu beginnen... Der Spion mag über uns gelacht haben. Wir wussten anfangs nicht mehr, wo uns der Kopf stand, als wir plötzlich neben der Arbeit in der Sprachschule und Somali-Gemeinde auch noch die Somali-Bibel revidieren sollten. Doch Gott half uns auf großartige Weise: Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG)
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Ein Team pensionierter Sekretärinnen in England tippte in zwei Monaten die Original-Bibel komplett ab in ein Computerformat, das von Übersetzern und Druckern verwendet werden konnte. Unser Team kümmerte sich um erste Textkontrollen. Gläubige Somalis und Missionare schickten Tausende Korrekturvorschläge aus Australien, USA, Kanada, Äthiopien und Kenia ein. Alles lief per E-Mail in Australien zusammen und wurde zuletzt an unser Team in Nairobi weitergeleitet. So kamen viele treffendere Formulierungen in der Neuauflage zustande. Die Kenianische Bibelgesellschaft hat die Somali-Bibel unter ihre Fittiche genommen und bereits alle formalen Tests abgeschlossen. Derzeit bringen Mitarbeiter in Kanada den Text in eine ansprechende Form. Größe, Druckart und die Gestaltung der Deckblätter dürfen wir selbst bestimmen. Jetzt muss nur noch die ganze Bibel von 1. Mose bis Offenbarung 22 gewissenhaft gegengelesen werden, damit bei der Drucklegung kein Vers oder Wort ausgelassen wird. Einer liest, ein Zweiter vergleicht das Vorgelesene mit dem Originaltext. Im Herbst werden 5.000 neue Bibeln gedruckt und unter Somalis verteilt. Der Herr hat geholfen! Bald werden wir wieder druckfrische Somali-Bibeln in Händen halten. Gott ist größer als alle Anfeindungen. Wir danken allen, die für dieses Projekt gebetet und gespendet haben; die Druckkosten sind bereits abgedeckt. Martin Seidl-Schulz
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